Feuerung – die richtige Wahl ist entscheidend

Feuerung - die richtige Wahl ist entscheidendDenn am Anfang war das Feuer. Wie viele Geschichten haben bereits mit diesem oder einem ähnlichen Satz angefangen. Selbst heute stellt immer noch die Frage, welche Feuerungen zur Anwendung kommen, um in konkreten Fällen für das benötigte Feuer zu sorgen. Feuerungen können in Maschinen verbaut sein oder aber als Kartusche im Rucksack mitgeführt werden. Der Vorteil des Feuers ist, dass wir Menschen es im Laufe der Jahrtausende nicht nur gebändigt, sondern uns, mit einigen Ausnahmen, vollständig unterworfen haben.

Niemals campen ohne Campkocher und Gaskartusche oder Brennpaste

Wer campt, ist viel an der frischen Luft und braucht zumindest am Abend etwas Anständiges zu Essen. Auch ein heißer Kaffee oder Tee am Morgen oder kurz vor dem Schlafengehen kann nicht schaden. Natürlich kann man auf einer Wander- /  Campingtour nicht unbedingt einen großen Kocher mit entsprechender Kochfläche dabei haben. Nicht immer ist ausreichend Platz dafür im Rucksack. Doch für den kleinen Gaskocher, der mit einer kleinen Gaskartusche oder Brennpaste betrieben wird. Beides, inklusive Geschirr, kann leicht verstaut und benutzt werden, sodass man jederzeit problemlos weitermarschieren kann.

Natürlich gibt es auch die größeren Camping-Kocher, die mit Flüssiggas betrieben werden. Sie verfügen auch über eine zweite Kochstelle. Sie können auf Wanderungen mitgenommen werden. Allerdings sind sie wesentlich größer und sperriger als die einflammigen Gaskocher. Entflammt werden die großen Campingkocher wie jeder normale Gaskocher.

… und noch einmal die Brennpaste

Die Brennpaste ist äußerst sicher, leicht zu bedienen und kann in mehreren Anwendungen ganz leicht aufgebraucht werden. Wer kann sich das Fondue, egal ob Käse oder Schokolade, den Speisewärmer, verschiedene Warmhalteplatten ohne die Brennpaste vorstellen. Das gute an der Brennpaste ist, dass sie nicht auslaufen kann, weder beim Transport noch bei der Anwendung. Zudem kann sie mit dem Deckel des Behälters schnell gelöscht werden. Dies sorgt für äußerste Sicherheit.

Es lohnt sich immer, einige Pakete Brennpaste zu Hause zu haben, wenn Sie öfters mit den oben genannten Geräten arbeiten. Denn im Großpack sind sie auf jeden Fall günstiger.

Creme brulee und andere Feinheiten in der Küche

Experimentieren Sie gerne in der Küche? Lieben Sie es flambiert oder schnell überbacken und geschmolzen? Dann darf der Flambierbrenner in Ihrer Küche nicht fehlen. Damit er auch jederzeit einsatzbereit ist, sollten Sie stets die für Ihr Modell passende Gaskartusche parat haben. Wer weiß, wann Sie den Flamierbrenner das nächste Mal zum Einsatz bringen wollen?

Sicherlich könnte man auch auf die althergebrachte Weise flambieren. Dazu benötigt man einen guten, hochprozentigen Alkohol, ein Streichholz und gute Nerven. Wer schon diverse Kochkurse für Fortgeschrittene besucht hat, wird vielleicht auch das Glück gehabt haben, dort das richtige Flambieren zu erlernen. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, flambiert mit dem Flambierbrenner. Mit ihm ist das Risiko, dass sich das Feuer selbstständig macht, minimiert.  Und dass man auch mit diesem Gerät vorsichtig umgehen sollte, versteht sich von selbst, nicht wahr?

Die Lötlampe mit Gaskartusche

Viele Heimwerker werden dieses Modell kennen. Die Lötlampe ist vielseitig einsetzbar, sodass sie in keiner gut sortierten Heimwerker-Werkstatt fehlen sollte. Bedenken Sie beim Thema Heimwerken aber auch immer das Thema Sicherheit. Grundsätzlich ist beim Löten bzw. beim Nutzen des Lötbrenners eine besondere Vorsicht walten zu lassen. Und wie es sich für eine gut ausgestattete Werkstatt gehört, ist der Feuerlöscher stets in Reichweite, falls doch einmal ein Unglück passiert. Die kleinen Gaskartuschen, die an der Lötlampe angeschlossen werden, sind leicht, sodass man sie problemlos mit einer Hand anheben und die Lötlampe bewegen kann. Und sie sind wieder auffüllbar, sodass man sogar eine gewisse Nachhaltigkeit verzeichnen kann.

Heiztechnik ist ohne Feuerungen gar nicht denkbar

Es ist wohl wahr, dass die modernen Heizungen ohne die verschiedenen Feuerungssysteme gar nicht funktionieren würden. Jeder Hersteller muss es nutzen, um den korrekten Betrieb eines Heizungssystems gewährleisten zu können. In diesem Punkt muss allerdings unterschieden werden, für welches Feuerungsmaterial die Feuerung verwendet werden soll. So wird für den Gasbetrieb ein anderes Modell benötigt als für den Gasbetrieb. Glücklicherweise müssen die Heizungsbrenner nicht von Privatmenschen zusammengebaut werden.

Pflege, Wartung und natürlich Sicherheit

Viele Anwender von Flambierbrennern, Gaskochern fürs Camping wissen überhaupt nicht, dass auch diese Geräte nicht nur gut gepflegt, sondern ab und an auch gewartet werden sollten. Denn auch in diesen Geräten besteht die Möglichkeit, dass die Leitungen verstopfen, was zu Fehlfunktionen führen kann. Um dies zu vermeiden, ist Sauberkeit der wichtigste Punkt in der Nutzung. Natürlich sollten auch die Gaskartuschen nur gemäß Anleitung eingesetzt und verwendet werden. Damit ist das Risiko minimiert. Aber Sie wissen es ja sicherlich selber: Überall, wo mit Feuer gearbeitet wird, besteht ein gewisses Restrisiko.

Große Campingkocher, die über mehrere Flammen verfügen und mit Gas betrieben werden, benötigen regelmäßig eine TÜV-Überprüfung. Nein, der Grund dafür liegt nicht darin, dass von vornherein eine falsche Handhabung vermutet wird. Es geht um die Sicherheit der Nutzer, aber auch aller anderen Campingplatz-Bewohner. Ist ein Camping-Kocher, die Zündvorrichtung oder die Gaszufuhr defekt, kann es schnell zu verheerenden Unfällen kommen. Mit einer regelmäßigen Wartung sollte dies nicht vorkommen. Überprüfen Sie auch außerhalb des TÜV-Zeitraumes regelmäßig den Zuführungsschlauch und den Zünder, damit Sie stets einen einwandfrei funktionierenden Gaskocher vorfinden, wenn Sie ihn brauchen.

Der jährliche Besuch des Heizungsmonteurs

Wie auch bei anderen Feuerungen ist es bei der Feuerung des Heizungsbrenners notwendig, die gesamte Anlage alle ein bis zwei Jahre, je nach Nutzungsgrad, warten zu lassen. Der Grund ist schnell erklärt: Solange die Brennvorrichtung der Heizung einwandfrei funktioniert, gehen alle davon aus, dass sie auch einwandfrei in Schuss ist. Dass sich an unterschiedlichen Stellen Ablagerungen absetzen und den freien Durchfluss des Brennmaterials verhindern könnten, auf die Idee kommt man nicht. Auch der Brennkessel selber kann von Ablagerungen unterschiedlicher Art betroffen sein. Das bedeutet, dass auch er regelmäßig gereinigt werden muss, um dem Heizungskessel die optimale Leistung abzuverlangen.

Der versierte Heimwerker ist in der Lage, gewisse Teile der Heizungsanlage, des Brenners eigenständig zu überprüfen. Es ist ein großer Vorteil, wenn man diese Aufgaben beherrscht. Denn alles Wartungsarbeiten, die man eigenständig durchführen kann, werden nicht auf der Rechnung des Heizungsmonteurs auftauchen. Das bedeutet, dass dieser nicht so lange mit Ihrer Heizung beschäftigt ist und dadurch die Gesamtrechnung günstiger ausfallen wird als erwartet. Allerdings sollte man sich nicht vollständig auf die eigenen Wartungskünste verlassen. Denn eines ist leider richtig: Wenn Sie alle Reparaturen an der Heizungsanlage eigenständig übernehmen, der Heizungsmonteur Sie das letzte Mal bei der Installation der Heizung gesehen haben, könnte es vorkommen, dass Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren. Denn wenn die Versicherungen eines nicht mögen, sind es Heimwerker, die elementare Geräte eigenständig warten, reparieren und optimieren.

Das Feuer, denn ohne geht es einfach nicht

Wie an den unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten ersichtlich ist, sind wir Menschen in der heutigen Welt vom Feuer und der Möglichkeit, es am Brennen zu halten, beinahe vollständig abhängig. Umso wichtiger ist es für uns, das Feuer unter Kontrolle zu behalten. Und genau dafür ist es eine absolute Notwendigkeit, jedes einzelne Teil einer Feuerung bestens unter Kontrolle zu behalten, es zu pflegen und zu warten. Wann immer wir mit Feuer arbeiten, ist Sicherheit die oberste Priorität. Aus diesem Grunde sollten auch stets nur Geräte und Brennmaterialien verwendet werden, die auf ihre Sicherheit geprüft sind.